Taschenfilter werden vornehmlich für die Luftaufbereitung in Innenräumen verwendet. Im Gegensatz zur Außenluft ist im Innenbereich oftmals eine niedrigere Luftqualität nachweisbar. Dies resultiert aus einem geringeren Luftaustausch und damit verbunden der höheren Belastung aus Feinstaub-quellen wie Kleidung, Elektrogeräten oder Produktionsmaschinen. Für die Minimierung gesundheitlicher Risiken sowie für die Gestaltung bestmöglicher Arbeits- bzw. Produktionsbedingungen sind daher Luft- bzw. Taschenfilter ausschlaggebend.

In Bezug auf die verschiedenen Klassen von Taschenfiltern unterscheidet man in Grob- und Feinfiltration. Erstere werden etwa als Vorfilter von Feinstaubfiltern eingesetzt oder in Klimaanlagen in Büroräumen. Taschenfilter für Feinstaub lassen sich wiederum in allen lufttechnischen Systemen finden, beispielsweise im Bereich der Pharmazie, Medizin oder Lebensmittelerzeugung.

Taschenfilter bestehen aus einem hochwertigen, synthetischen Filtervlies aus Polypropylen, das thermisch mit einem Kunststoffrahmen verschweißt ist. Damit wird eine vollkommene Dichtigkeit gewährleistet, die sich zusammen mit dem progressiven Aufbau der Synthetikfasern in einem hohen Wirkungsgrad mit optimaler Staubspeicherkapazität der Taschenfilter niederschlägt. Durch die spezielle Konstruktion der Taschen entsteht eine gleichmäßige Luftdurchströmung, sodass die gesamte Filterfläche zur Staubeinlagerung zur Verfügung steht. Das Verfahren ist energetisch nachhaltig - ein geringer Luftwiderstand des Taschenfilters sowie dessen absolute Korrosionsfreiheit ermöglichen auch bei hohen Innenfeuchtigkeiten eine lange Standzeit. Diese Taschenfilter sind außerdem montagefreundlich und vollständig kompatibel zu gängigen Aufnahmerahmen. Darüber hinaus sind diese Produkte ökologisch vorteilhaft, da sich die Rahmen aufgrund ihrer Materialzusammensetzung komplett veraschen lassen.